Close Menu
basel RUNDSCHAUbasel RUNDSCHAU
  • Aktuell
  • Featured
  • Highlight
  • Rubriken
    • Bauen & Wohnen
    • Beauty & Gesundheit
    • Business
    • Auto & Moto
    • Aus & Weiterbildung
    • Immobilien
    • Sport & Freizeit
  • Kolumnen
  • Über uns
  • Mediendaten

Updates abonnieren

Holen Sie sich die neuesten Nachrichten und Updates aus Basel direkt in Ihr Postfach.

Beliebt

Wintertage mit der ganzen Familie an der Adria: Weil Ruhe oft der grösste Luxus ist

22. Oktober 2026

Hochfirst Obergurgl – erneut zwei MICHELIN Keys

22. Oktober 2026

Basel-Stadt vergibt Musical Theater im Baurecht an act theater management ag

21. Oktober 2026
Facebook X (Twitter) Instagram Threads
basel RUNDSCHAUbasel RUNDSCHAU
  • Aktuell
  • Featured
  • Highlight
  • Rubriken
    • Bauen & Wohnen
    • Beauty & Gesundheit
    • Business
    • Auto & Moto
    • Aus & Weiterbildung
    • Immobilien
    • Sport & Freizeit
  • Kolumnen
  • Über uns
  • Mediendaten
Magazine
basel RUNDSCHAUbasel RUNDSCHAU
Abo
Home»News»Die Schweiz braucht Grosse Banken
bankren
News

Die Schweiz braucht Grosse Banken

Schweizer FachmedienBy Schweizer Fachmedien20. März 2019Keine Kommentare3 Mins Read
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Seit 2006 sind amerikanische und chinesische Banken stark gewachsen und europäische deutlich geschrumpft. Was sind die Gründe und ist dies ein Problem?

Die Welt ist ungerecht. Forderte die Politik nach der Finanzkrise die massive Reduktion der Grösse der Schweizer Banken, sieht man deren Schrumpfung heute kritischer an. Gar vom Marignano der Schweizer Banken war jüngst zu lesen. Da ist es wenig tröstlich, dass gewisse europäische Banken noch viel stärker schrumpften.

Vor dem Hintergrund der too-big-to-fail Anstrengungen erscheint es bedenklich, dass die Marktkapitalisierung vorab von amerikanischen Banken so zunahm, als hätte es die Finanzkrise nie gegeben. Zudem wuchsen auch chinesische Banken im Zuge des teilweise mit hohen Schulden finanzierten Wirtschaftsaufschwungs sehr stark (vgl. Grafik).

marktkapitalisierung

Erfolgreiche Krisenbewältigung in den USA

Ein Hauptgrund für die sich öffnende Schere zwischen Europa und den USA war die schnelle und radikale Bereinigung der US-Bankbilanzen mit Unterstützung der Regierung. Durch die Konsolidierung entstanden immer grössere Institute. Grosse Banken mit internationaler Ausstrahlung können Finanzierungsrisiken leichter diversifizieren und dementsprechend rentable Geschäfte eingehen. Sie sind wettbewerbsfähig und können Kapital aufbauen.

Während die Amerikaner sich an die Arbeit machten, waren die Europäer noch lange mit der Abklärung von Verantwortlichkeiten beschäftigt. In der nachfolgenden Rezession fehlten Kraft und Wille zu schmerzhaften Eingriffen und zur Entkoppelung von Finanzinstituten und Staat. Die langandauernde Tiefzinsphase tat dann das ihre und bot den im Zinsgeschäft verwurzelten europäischen Banken nicht den zur Gesundung nötigen Nährboden.

EU-Bankenunion in Warteschlaufe

Einige Europäische Banken befinden sich noch immer in schlechter Verfassung. Dies ist wohl der entscheidende Punkt für den Stillstand bei der Errichtung der EU-Bankenunion. Sie soll Banken zentral beaufsichtigen und bei Illiquidität abwickeln können. Eine Union aber, die mit labilen Banken startet, kann kein vertrauensvolles Projekt sein. Andererseits würde ein Ausschluss Banken in Schieflage stigmatisieren und sie noch stärker unter Druck setzen.

Trotz diesem Dilemma ist klar: Ohne EU-Bankenunion kann es keine grossen pan-europäischen Banken geben. Doch genau solche wären nötig, um der erstarkten Konkurrenz aus Übersee und den Techfirmen die Stirn bieten zu können.

Marktfragmentierung als Hemmschuh

So bleibt es bei einem Finanzsystem, in dem die Staaten durch Ringfencing ihre Steuerzahler schützen, damit aber gleichzeitig der Fragmentierung Vorschub leisten. Globale Banken können ihr Kapital nicht mehr dort halten, wo es am produktivsten eingesetzt werden kann. Zudem stabilisieren sie sich nicht durch Risikostreuung, sondern durch Risikoabbau, was nach der Finanzkrise vielerorts zu Kreditklemmen geführt hat.

Abhängigkeit vom Ausland als Risiko für Wirtschaft

Ohne nationale Grossbanken, die im Investment Banking tätig sind, hängt der Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten gänzlich vom Ausland ab. Grössere Firmen sind für frisches Kapital, Zusammenschlüsse und andere gewichtige Intermediationsdienstleistungen zunehmend auf wenige amerikanische Banken angewiesen. Das ist ein volkswirtschaftliches Risiko.

Einerseits kann die Marktkonzentration im Investment Banking zu oligopolistischem Verhalten führen. Andererseits ziehen sich globale Kapitalgeber in einer Krise üblicherweise auf den Heimmarkt zurück. Ohne nationale Dienstleister, die als Alternative zu den US-Banken als Kapitalgeber einspringen können, ist die einheimische Wirtschaft einem Finanzierungsrisiko ausgesetzt.

Die Schweiz ist ein Schritt weiter

Auch die Schweizer Grossbanken sind geschrumpft und haben sich neu ausgerichtet. So spielen sie beispielsweise in der Top-Liga der globalen Vermögensverwalter. Sie zeichnen sich durch eine starke Kapitalisierung aus und erfüllen die geltenden TBTF-Auflagen. Ein kontrolliertes Wachstum auf einer gesunden Basis ist nicht nur für die Institute wichtig. Durch ihre Funktionen im internationalen Geschäft leisten sie einen wichtigen Beitrag für unsere Volkswirtschaft.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden sich im Diskussionspapier der SBVg.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Telegram Email Copy Link
Previous ArticleFür die Zukunft arbeiten
Next Article Gratis in Basels ältesten Zoo

Verwandte Artikel

Basel-Stadt vergibt Musical Theater im Baurecht an act theater management ag

21. Oktober 2026

Stilvolle Begleiter für Sommertage und warme Abende

13. Juli 2026

Evodrop AG: Wie moderne Wassertechnologie Trinkwasser neu bewertet

26. Juni 2026
Add A Comment
Leave A Reply Cancel Reply

Unsere Auswahl

Sébastien Durbec (TCS Schweiz) im Interview: «Viele Schweizer Unternehmen sind auf das KI-Gesetz der EU nicht vorbereitet»

21. Oktober 2026 Aktuelles

Klein, billig und oft falsch entsorgt: Die Krux des Fast-Tech-Trends

13. Oktober 2026 Highlight

Reisetipp Adria: das BO Hotel Palazzo in Poreč für Basler Gäste

12. Oktober 2026 Aktuelles
Adva
  • Kontakt
  • Abo
  • Archiv
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
© 2026 basel RUNDSCHAU. Created by SEE | ME Agency

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.