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Home»Highlight»Digitalisierungsschub für die AECO-Branche: Revizto erweitert sein Ökosystem um eine offene Daten- und KI-Ebene
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Digitalisierungsschub für die AECO-Branche: Revizto erweitert sein Ökosystem um eine offene Daten- und KI-Ebene

Schweizer FachmedienBy Schweizer Fachmedien29. Juli 2026Keine Kommentare4 Mins Read

Mit der Einführung der Model & Object Properties API und des MCP-Servers öffnet Revizto sein Ökosystem. AECO-Unternehmen erhalten damit programmatischen Zugriff auf ihre Projektdaten und die Freiheit, die KI-Tools anzubinden, denen sie bereits vertrauen. Gleichzeitig behalten sie die vollständige Kontrolle über ihre Daten und die Wahl ihres KI-Anbieters.

KI ist längst kein Zukunftsthema mehr. Sie wird bereits heute daran gemessen, ob sie in realen Projektumgebungen einen konkreten Mehrwert liefert. Das Problem besteht darin, dass die meisten AECO-Teams versuchen, dieses Ziel mit fragmentierten Tools und Projektdaten zu erreichen, die weiterhin in Silos eingeschlossen sind.

KI verändert die AECO-Branche – und stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen

Heute sind BIM- und VDC-Manager häufig gezwungen, als «menschliche APIs» zu fungieren. Benötigt ein Projektmanager eine einfache Antwort zu Bauteilen, Ausstattung oder Projektstatus, muss jemand das Modell manuell öffnen, die Daten exportieren, aufbereiten und weiterleiten. Bis die Informationen ankommen, sind sie häufig bereits veraltet. Dadurch werden Entscheidungen verzögert und unnötige Kosten verursacht.

Das Interesse an KI ist vorhanden. Das Problem besteht darin, sie ohne wochenlange individuelle Entwicklungsarbeit mit realen Projektdaten zu verbinden. Dadurch bleiben KI-gestützte Analysen für die meisten Teams unerreichbar.

Hinzu kommt die Frage der Datensouveränität. Wohin gelangen Unternehmensdaten, wenn sie in eine KI-Plattform eingespeist werden? Werden diese Daten zum Trainieren des Algorithmus eines anderen Anbieters verwendet? Welche regulatorischen Risiken entstehen? Für Unternehmen, die sensible Eigentümerdaten verwalten oder Datenschutzgesetzen unterliegen, sind dies konkrete Beschaffungsfragen, die klare Antworten erfordern.

Neue Funktionen ermöglichen sicheren Zugriff auf Projektdaten

Die Model & Object Properties API ist eine schreibgeschützte API, die programmatischen Zugriff auf umfassende Modellmetadaten und detaillierte Objekteigenschaften ermöglicht, darunter unter anderem Feuerwiderstandsklassen, Materialspezifikationen und Mengen.

Der MCP-Server ist ein standardbasierter No-Code-Konnektor, mit dem Unternehmen ihre freigegebenen KI-Assistenten, darunter Claude, Microsoft Copilot und ChatGPT, sicher und direkt mit den Revizto-Projektdaten verbinden können.

Marc Schütz, Chief Product Officer bei Revizto, sagt: «In der AECO-Branche mangelt es nicht an Daten. Die Herausforderung besteht darin, diese Informationen für die richtigen Personen sicher, aktuell und nutzbar zugänglich zu machen. Mit der neuen Model & Object Properties API und dem MCP-Server schaffen wir eine offene Verbindung zwischen den Revizto-Projektdaten, bestehenden Arbeitsabläufen und den KI-Lösungen, für die sich unsere Kunden entscheiden. Die KI-Verarbeitung findet innerhalb der vertrauenswürdigen Umgebung des Kunden statt – seine sensiblen Projektdaten bleiben jederzeit unter seiner Kontrolle. Revizto stellt die Datenintegrationsschicht bereit und ist kein KI-Anbieter.»

Henry Börner, BIM Manager Experte bei Drees & Sommer, einem global tätigen Beratungsunternehmen mit Sitz in Stuttgart, sagt: «Die neuen API-Endpunkte von Revizto eröffnen uns deutlich erweiterte Möglichkeiten bei der Datenanalyse und Automatisierung. Neben den alphanumerischen Daten der Bauteilelemente können nun auch modellbezogene Metainformationen wie letzte Synchronisierungszeitpunkte oder der Modellautor direkt ausgelesen und ausgewertet werden.

In Kombination mit den bereits vorhandenen API-Schnittstellen, die umfassende Informationen zu Kollisionstests, Clash-Ergebnissen und Issue-Tickets bereitstellen, entsteht eine leistungsstarke Datengrundlage für individuelle Auswertungen und datengetriebene Prozesse.

Damit lassen sich Projektinformationen noch transparenter aufbereiten, Zusammenhänge besser verstehen und neue Möglichkeiten für Reporting, Monitoring und die Optimierung digitaler Projektabläufe erschliessen.»

Von einem Koordinationswerkzeug zu einem offenen Ökosystem

Die neuen Funktionen erweitern die Koordinationsplattform von Revizto zu einem umfassenderen offenen Ökosystem. Dadurch werden Silos aufgebrochen und AECO-Teams erhalten sicheren Zugriff auf die Daten und Informationen, die sie benötigen, und zwar genau dann, wenn sie sie benötigen, und mit den Tools und der KI, denen sie bereits vertrauen. Unterstützt werden die neuen Funktionen durch ein Developer Portal, das eine standardisierte Anwendungsregistrierung und OAuth-2.0-Authentifizierung bietet.

Datensouveränität als Grundprinzip

Die Architektur von Revizto ist so konzipiert, dass die KI zu den Daten kommt und nicht umgekehrt. Sensible Projektinformationen und geistiges Eigentum werden ausschliesslich von KI-Tools verarbeitet, die das Unternehmen freigegeben hat, ohne die kontrollierte Infrastruktur des Unternehmens zu verlassen.

Datensouveränität: 94 % der CIOs in der Schweiz sorgen sich um die Datenhoheit in ihren Unternehmen. Für rund ein Fünftel der Schweizer CIOs sind fehlende Use Cases das grösste Hindernis bei der Einführung von KI.

Quelle: Revizto Market Survey 2026

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