Close Menu
basel RUNDSCHAUbasel RUNDSCHAU
  • Aktuell
  • Featured
  • Highlight
  • Rubriken
    • Bauen & Wohnen
    • Beauty & Gesundheit
    • Business
    • Auto & Moto
    • Aus & Weiterbildung
    • Immobilien
    • Sport & Freizeit
  • Kolumnen
  • Über uns
  • Mediendaten

Updates abonnieren

Holen Sie sich die neuesten Nachrichten und Updates aus Basel direkt in Ihr Postfach.

Beliebt

Wintertage mit der ganzen Familie an der Adria: Weil Ruhe oft der grösste Luxus ist

22. Oktober 2026

Hochfirst Obergurgl – erneut zwei MICHELIN Keys

22. Oktober 2026

Basel-Stadt vergibt Musical Theater im Baurecht an act theater management ag

21. Oktober 2026
Facebook X (Twitter) Instagram Threads
basel RUNDSCHAUbasel RUNDSCHAU
  • Aktuell
  • Featured
  • Highlight
  • Rubriken
    • Bauen & Wohnen
    • Beauty & Gesundheit
    • Business
    • Auto & Moto
    • Aus & Weiterbildung
    • Immobilien
    • Sport & Freizeit
  • Kolumnen
  • Über uns
  • Mediendaten
Magazine
basel RUNDSCHAUbasel RUNDSCHAU
Abo
Home»Immobilien»Mietkrise spitzt sich zu
Immobilien

Mietkrise spitzt sich zu

Schweizer FachmedienBy Schweizer Fachmedien4. Juni 2026Keine Kommentare4 Mins Read

Hohe Mieten setzen Haushalte unter Druck

Eine bezahlbare Wohnung zu finden, ist für viele Menschen in der Schweiz zur Stressprüfung geworden. Das zeigt die neue, gross angelegte Umfrage des Mieterinnen- und Mieterverbandes Schweiz.

Autor: Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz

Die Langzeitmiete ist in der Schweiz die Regel. Wer einmal fündig geworden ist, zieht oft lange nicht mehr um: 39 Prozent der Befragten haben angegeben, schon über sechs Jahre in derselben Wohnung zu wohnen, 15 Prozent schon über 21 Jahre. Das hat viel mit der angespannten Situation zu tun: 72 Prozent berichten, dass die letzte Suche nach einer bezahlbaren Mietwohnung «eher schwierig» oder «sehr schwierig» war. Das gilt in grösseren Städten genauso wie auf dem Land, in der Deutschschweiz wie in der Romandie und im Tessin. Regionale Unterschiede gibt es – aber nirgends ist die Wohnungssuche für die Mehrheit einfach.

Hohe finanzielle Belastung und Probleme mit der Vermieterschaft
72 Prozent der Befragten empfinden die Wohnungssuche als schwierig oder sehr schwierig. Die Miete verschlingt bei vielen Haushalten zwischen 20 und 40 Prozent des Einkommens. Ein nicht zu unterschätzender Teil liegt sogar darüber. Damit stehen Mieten in Konkurrenz zu steigenden Kosten für Energie, Krankenkassen, Lebensmittel – und Mieter*innen geraten unter Druck, in anderen Lebensbereichen sparen zu müssen.

Vermieterschaft löst Probleme längst nicht immer
Hinzu kommen Konflikte im laufenden Mietverhältnis: Gut zwei Drittel der Befragten sagen, sie haben (oder hatten) Probleme mit der Vermieterschaft. Am häufigsten genannt werden mangelnder Unterhalt, verzögerte oder verweigerte Reparaturen, Mängel an der Wohnung, Streit um Nebenkostenabrechnungen, Mietzinserhöhungen sowie nicht erhaltene Mietzinsreduktionen bei einer Senkung des Referenzzinssatzes. Besonders brisant ist, dass im Durchschnitt mehr Personen angeben, dass ihre Probleme nicht gelöst wurden, als dass sie eine Lösung gefunden haben. Oft setzt sich die Vermieterseite durch, ohne dass der Rechtsweg beschritten wird. Das deutet auf ein strukturelles Machtungleichgewicht hin – auch deshalb, weil viele Mieter*innen den Konflikt aus Angst vor Repressionen scheuen.

Mehrheit sieht Vermieterseite im Vorteil
Auf die Frage, wen das Mietrecht bevorzuge, antworten 58 Prozent, dass es die Vermietenden seien. Besonders deutlich zeigt sich dies bei konkreten Instrumenten: Nach Senkungen des Referenzzinssatzes wehrt sich fast die Hälfte der Befragten nicht, obwohl ein Anspruch auf eine Mietzinssenkung bestehen könnte. Als Gründe werden eine Angst vor einem belasteten Verhältnis zur Vermieterschaft, die Erwartung eines Konflikts oder die Unkenntnis der eigenen Rechte genannt. Nur fünf Prozent haben jemals den Anfangsmietzins angefochten, meist aus ähnlichen Gründen: Der Vormietzins ist nicht bekannt, die Möglichkeit einer Anfechtung ist nicht bekannt oder sie wird als nicht notwendig erachtet. Von denjenigen, die den Vormietzins angefochten haben, waren 45 Prozent erfolgreich, was das Potenzial einer Mietzinsüberprüfung verdeutlicht. Rechte bestehen zwar auf dem Papier, werden in der Praxis jedoch häufig nicht genutzt, weil das Risiko, die Gegenpartei zu verärgern, als zu hoch eingeschätzt wird und Informationen fehlen. Wer dennoch handelt, kann jedoch viel Geld sparen. Der individuelle Weg ist allerdings für viele Mieter*innen zu aufwendig und mit grossen Unsicherheiten verbunden.

Kündigungsangst: Minderheit – aber mit klaren Gründen
Ein Viertel der Befragten sagt, sie fürchteten sich vor einer Kündigung durch die Vermieterschaft. Diese 23 Prozent nennen vor allem anstehende oder befürchtete Sanierungen als Hauptgrund. Viele verbinden auch bauliche Erneuerungen oft unmittelbar mit Verdrängung. Hinzu kommen Ängste vor Eigenbedarfskündigungen oder sogenannten «Rachekündigungen» nach Konflikten.

Breite Zustimmung zu stärkeren Eingriffen
Die politischen Erwartungen der Mieter*innen sind insgesamt klar formuliert. In der Befragung erhalten verschiedene Forderungen sehr hohe Zustimmung, hinter den meisten stehen mehr als acht von zehn Befragten. Dazu gehört etwa die automatische Weitergabe von Mietzinssenkungen bei einer Senkung des Referenzzinssatzes, ohne dass Mieter*innen aktiv klagen müssen. Ebenso werden eine Mietpreiskontrolle sowie eine Kontrolle der Renditen gefordert, damit Mieten auf missbräuchliche Renditen geprüft und überhöhte Profite begrenzt werden. Weiter wünschen sich viele mehr gemeinnützigen und genossenschaftlichen Wohnraum, um das allgemeine Mietniveau zu dämpfen. Ebenfalls zentral ist ein strengerer Kündigungsschutz, insbesondere bei Sanierungen und Umnutzungen. Solange diese Schritte ausbleiben, bleibt die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung für viele Menschen ein Lotteriespiel mit immer höheren Einsätzen.

Weitere Informationen
Mit seinen rund 230’000 Mitgliedern kämpft der Mieterinnen- und Mieterverband für einen wirksamen Mieter*innenschutz. Er ist Anlaufstelle bei mietrechtlichen Fragen und stellt sicher, dass Mieter*innen ihre Rechte kennen und durchsetzen können. Für Mitglieder gibt es vielfältige Beratungsangebote und Unterstützung.

www.mieterverband.ch

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Telegram Email Copy Link
Previous ArticleE-Auto ohne eigene Wallbox
Next Article Regionalität, Begegnung und Vertrauen – ein besonderer Abend für den Verlag

Verwandte Artikel

Hochfirst Obergurgl – erneut zwei MICHELIN Keys

22. Oktober 2026

Basel-Stadt vergibt Musical Theater im Baurecht an act theater management ag

21. Oktober 2026

Holzinnentüren von Hörmann – Die passende Zimmertür für jeden Wohnstil und jedes Budget

21. Oktober 2026
Add A Comment
Leave A Reply Cancel Reply

Unsere Auswahl

Sébastien Durbec (TCS Schweiz) im Interview: «Viele Schweizer Unternehmen sind auf das KI-Gesetz der EU nicht vorbereitet»

21. Oktober 2026 Aktuelles

Klein, billig und oft falsch entsorgt: Die Krux des Fast-Tech-Trends

13. Oktober 2026 Highlight

Reisetipp Adria: das BO Hotel Palazzo in Poreč für Basler Gäste

12. Oktober 2026 Aktuelles
Adva
  • Kontakt
  • Abo
  • Archiv
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
© 2026 basel RUNDSCHAU. Created by SEE | ME Agency

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.