Close Menu
basel RUNDSCHAUbasel RUNDSCHAU
  • Aktuell
  • Featured
  • Highlight
  • Rubriken
    • Bauen & Wohnen
    • Beauty & Gesundheit
    • Business
    • Auto & Moto
    • Aus & Weiterbildung
    • Immobilien
    • Sport & Freizeit
  • Kolumnen
  • Über uns
  • Mediendaten

Updates abonnieren

Holen Sie sich die neuesten Nachrichten und Updates aus Basel direkt in Ihr Postfach.

Beliebt

Wintertage mit der ganzen Familie an der Adria: Weil Ruhe oft der grösste Luxus ist

22. Oktober 2026

Hochfirst Obergurgl – erneut zwei MICHELIN Keys

22. Oktober 2026

Basel-Stadt vergibt Musical Theater im Baurecht an act theater management ag

21. Oktober 2026
Facebook X (Twitter) Instagram Threads
basel RUNDSCHAUbasel RUNDSCHAU
  • Aktuell
  • Featured
  • Highlight
  • Rubriken
    • Bauen & Wohnen
    • Beauty & Gesundheit
    • Business
    • Auto & Moto
    • Aus & Weiterbildung
    • Immobilien
    • Sport & Freizeit
  • Kolumnen
  • Über uns
  • Mediendaten
Magazine
basel RUNDSCHAUbasel RUNDSCHAU
Abo
Home»Kolumnen»Nein zur gefährlichen Juso-Steuerinitiative!
Frank Linhart, Leiter Öffentlichkeitsarbeit Arbeitgeberverband Basel
Kolumnen

Nein zur gefährlichen Juso-Steuerinitiative!

Schweizer FachmedienBy Schweizer Fachmedien6. Oktober 2021Keine Kommentare3 Mins Read

Mit hochgereckter Faust wird wieder für mehr Umverteilung gekämpft. Arbeit gegen Kapital, Frauen gegen Männer, die Reichen gegen den Rest – eifrig wird die Konfrontation geschürt und Stimmung gemacht. Viel Lärm für eine Volksinitiative der Juso mit dem Titel «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern», die am 26. September 2021 zur Abstimmung kommt.

Bei genauerem Hinsehen zeigt sich schnell, dass hinter der Klassenkampf-Rhetorik ein faustdicker Schwindel steckt – mit gravierenden Folgen für Bevölkerung und Wirtschaft.

Die Initiative schreibt vor, dass sämtliche Kapitaleinkommen zu 100 Prozent versteuert werden müssen. Wird ein bestimmter Schwellenwert überschritten – die Initianten sprechen von 100’000 Franken –, soll das Einkommen gar im Umfang von 150 Prozent versteuert werden.

Was das bedeutet, lässt sich an einem kleinen Rechenbeispiel erläutern: Nehmen wir an, Sie haben Aktien und Liegenschaften. Sie erzielen damit ein Kapitaleinkommen von 200’000 Franken durch Aktien- oder Grundstückverkäufe, Dividenden oder Mieteinnahmen. Die ersten 100’000 Franken werden zu 100 Prozent versteuert. Die zweiten 100’000 Franken werden hingegen so versteuert, als wären es 150’000 Franken. Sie müssten also künftig 250’000 Franken versteuern, obwohl Sie nur 200’000 Franken verdient haben. Einkommen zu versteuern, das gar nicht erzielt wurde, ist ungerecht.

Die Initiative trifft aber auch viel mehr Leute, als sie vorgibt. Drei Beispiele, weshalb Sie von dieser Initiative betroffen sein könnten:

  1. Als Kleinanleger können Sie heute eine Aktie mit einem Kursgewinn verkaufen. Dieser Kapitalgewinn ist einkommenssteuerfrei, Sie zahlen auf das erzielte Kapital Vermögenssteuer. Künftig müssten Sie auf diesen Gewinn auch Einkommenssteuern zahlen.
  2. Sind Sie Liegenschaftseigentümer und verkaufen Ihre Liegenschaft, zahlen Sie dem Kanton heute eine Grundstückgewinnsteuer. Da es sich hierbei ebenfalls um eine Form von Kapitalgewinn handelt und die Initiative eine nationale Steuer vorschreibt, müssten Sie künftig in diesem Fall auch dem Bund dafür Steuern zahlen.
  3. Als KMU-Inhaber werden Ihre Dividenden heute teilbesteuert, um eine ungerechte Doppelbesteuerung zu vermeiden. Künftig müssten Sie alles zu 100 Prozent versteuern. Sie würden denselben Betrag erst als Gewinn und dann als Einkommen versteuern müssen.

Problematisch ist die Initiative schliesslich auch mit Blick auf die Nachfolgeregelung von Familienunternehmen. Weil der Wert eines Unternehmens über die Jahre meist um mehr als 100’000 Franken steigt, würde der Verkaufserlös zu 150 Prozent besteuert werden. Um diese zusätzliche Steuerlast zu finanzieren, müsste der Verkaufspreis steigen. Die Übernahme wird unattraktiver, die Schulden steigen, dem Unternehmen stünde weniger Kapital für Innovation und Arbeitsplätze zur Verfügung.

Die Juso-Steuerinitiative trifft also breite Bevölkerungskreise, führt zu ungerechter Besteuerung von fiktivem Einkommen und belastet insbesondere Familienunternehmen massiv. Auf diesen Schwindel sollten wir nicht reinfallen und am 26. September 2021 Nein zur Juso-Steuerinitiative sagen.

www.arbeitgeberbasel.ch

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Telegram Email Copy Link
Previous ArticleJubiläumsfest findet statt
Next Article Wo Negativzinsen KMU Freude bereiten

Verwandte Artikel

Warum brauchen wir Architektur in Zeiten von KI?

8. Oktober 2026

Es gibt nichts Gutes. Ausser man tut es.

26. Mai 2026

Zwischen Verantwortung und Realität

26. Mai 2026
Add A Comment
Leave A Reply Cancel Reply

Unsere Auswahl

Sébastien Durbec (TCS Schweiz) im Interview: «Viele Schweizer Unternehmen sind auf das KI-Gesetz der EU nicht vorbereitet»

21. Oktober 2026 Aktuelles

Klein, billig und oft falsch entsorgt: Die Krux des Fast-Tech-Trends

13. Oktober 2026 Highlight

Reisetipp Adria: das BO Hotel Palazzo in Poreč für Basler Gäste

12. Oktober 2026 Aktuelles
Adva
  • Kontakt
  • Abo
  • Archiv
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
© 2026 basel RUNDSCHAU. Created by SEE | ME Agency

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.