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Home»Aus & Weiterbildung»Soziale Einrichtungen benötigen Stabilität
Aus & Weiterbildung

Soziale Einrichtungen benötigen Stabilität

Schweizer FachmedienBy Schweizer Fachmedien29. Oktober 2020Keine Kommentare3 Mins Read

Soziale Einrichtungen benötigen einen stabilen Personalbestand und eine effektive Führung, sagt Dr. Matthias Schweizer.

Die Corona-Pandemie hat in vielen sozialen Einrichtungen strukturelle Mängel offengelegt. Zum Teil historisch bedingte, schon seit längerer Zeit existierende und aus Unwissenheit nicht erkannte. Die starke Personal-Fluktuation sowie der Generationenwechsel auf geschäfts- und betriebsleitender Ebene wirken zusätzlich erschwerend. So nehmen manche Institutionen geplante oder unerwartete Führungswechsel zum Anlass, mit einem Experten die Organisation zu analysieren. Im Falle angestrebter Veränderungen kann eine Überbrückungslösung die alte mit der neuen Ordnung verbinden, korrigierend einwirken und angestaute Unzufriedenheit absorbieren. Eine solche Zwischen-Lösung schafft gute Voraussetzungen für einen unbelasteten Einstieg einer nachfolgenden Führungspersönlichkeit in die restrukturierte Organisation.

Spezialisiert auf solche Übergangslösungen ist das Beratungsunternehmen Moncrier unter der Leitung von Matthias Schweizer. Im Gegensatz zu konventionellen Beratungsunternehmen verspricht Moncrier keine Innovations-Schübe, keine kurzfristigen Effizienz-Steigerungen und keine Kosten-Einsparungen durch rigide Massnahmen. Auch ist der Begriff Beratungsunternehmen zu weit gefasst, besteht Moncrier nämlich aus einem kleinen Team von vernetzten Spezialisten. Matthias Schweizer arbeitet denn auch weniger nach vorgegebenen Konzepten, sondern begibt sich im Rahmen seiner befristeten Interim-Einsätze in die Organisation und hilft vor Ort zu stabilisieren und zu steuern. Dank der guten Vernetzung kann Schweizer themenspezifisch weitere Fachpersonen für konkrete Aufgabenstellungen hinzuziehen. Je nachdem was notwendig oder vom Auftraggebenden gewünscht ist.                                                                                                            Als langjähriger Geschäftsleiter eines mittleren KMU im Sozialwesen kennt Schweizer die Herausforderungen und Anforderungen an soziale Organisationen und Institutionen. So sei Stabilität eine der wichtigsten Faktoren, sagt der promovierter Sozialökonom und passionierte Interim Manager. Wo immer möglich besucht er in seiner freien Zeit soziale Einrichtungen und spricht mit den Führungs-Verantwortlichen über deren Erlebnisse im Alltag. So könne er von erfahrenen Persönlichkeiten lernen und sein Wissen erweitern. Der Antrieb kommt von der Freude an den vielfältigen Organisationsformen bzw. -modellen, die oftmals weniger theoriekonform, dafür umso praxiserprobter seien, sagt Schweizer.

Befindet sich eine Organisation in ernsthaften Schwierigkeiten, kann eine fundierte Betriebsanalyse unumgänglich sein. Deren Ergebnis dient als Basis für Verbesserungsvorschläge bzw. gibt Aufschluss über ungenutzte Möglichkeiten. Nicht selten seien alle Beteiligten erstaunt, wenn die Gründe und Ursachen der aktuellen Probleme nicht einer eindeutigen Ursache zugewiesen werden können, da die Störfaktoren zwar klein, dafür in grosser Zahl vorhanden seien. Grössere Veränderungen in der Organisation oder im Rahmen der Prozesse seien aufgrund der unsicheren Lage während der Corona-Zeit jedoch heikel, sagt Schweizer. Viel wichtiger seien ein stabiler Personalbestand und eine effektive Führung, um zumindest in kleinen Schritten minimale Korrekturen vorzunehmen. Wenn das nicht auf Anhieb klappt, kann ein externer Experte hilfreich sein.

www.moncrier.ch

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